
Die Zeitungsbranche sucht nach Methoden, um im Internet Geld zu verdienen. So sollen sinkende Verkaufs- und Werbeerlöse ausgeglichen werden. Kapitalstarke Unternehmen wie Google oder Apple sorgen im World Wide Web für zusätzliche Konkurrenz. Bringen Smartphones und elektronische Lesegeräte die Wende?

Lobbyismus gewinnt als Teil der Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen und anderen gesellschaftlichen Gruppen an Bedeutung. Doch in letzter Zeit häufen sich die Fälle, in denen Lobbyisten getarnte PR-Kampagnen starten – eine große Gefahr für den Journalismus und die Demokratie.

Das Geschäft mit den Nachrichten wird immer härter. Weil der Kostendruck in Zeiten der Wirtschaftskrise zunimmt, stehen auch die Dienste von Presseagenturen bei vielen Medienunternehmen auf dem Prüfstand. Deshalb kämpfen die Deutsche Presse-Agentur und ihre Wettbewerber um Kunden und neue Konzepte für die Zukunft.

Die Zeitungsbranche in den USA gerät immer tiefer in die Krise. Um die gefährliche Auflagen-Anzeigen-Spirale aufzuhalten, werden dringend neue Geschäftsmodelle benötigt. Erneut versuchen sich die Verlage deshalb an kostenpflichtigen Inhalten im World Wide Web.

Brauchen Zeitungsverlage staatliche Hilfen? Angesichts schrumpfender Auflagen und sinkender Werbeerlöse will der französische Staat die Branche mit direkten Subventionen unterstützen. In Deutschland trifft diese Form der Presseförderung auf wenig Gegenliebe. Vielmehr fordern die Verlage eine Liberalisierung des Ordnungsrahmens.
Qualitätsjournalismus, der sich durch gründliche Recherche, ausführliche Analyse und unabhängige Berichterstattung auszeichnet, wird immer seltener. Auslöser für diese Entwicklung sind die Finanz und Wirtschaftskrise sowie kostenlose Konkurrenz aus dem Internet.
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Standpunkt: Ein Auslaufmodell? Von Jost Springensguth


