Digitalisierung und weltweite Vernetzung bedrohen die Urheberrechte. Original und (illegale) Kopie sind nicht mehr voneinander zu unterscheiden. Immer mehr Texte, Töne und Bilder werden als Dateien rund um den Erdball getauscht, ohne dass die Produzenten oder Verlage davon wirtschaftlich partizipieren. Urheberrecht, Leistungsschutzrecht, Eigentumsrecht, geistiges Eigentum, geistiger Diebstahl?
Das alles sind Schlagwörter einer heftig geführten Debatte, von der viele sagen, ihr Ausgang werde über Wohl und Wehe der gesamten Medienbranche entscheiden. „Im Internet darf es keine rechtsfreien Zonen geben“, velangten führende deutsche Verlage Anfang Juni in ihrer sogenannten Hamburger Erklärung zum Schutz des geistigen Eigentums. Die Allianz Deutscher Produzenten in Film und Fernsehen und die Musikindustrie schlossen sich den Forderungen an.
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