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Nach dem Scheitern der Novelle des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages herrscht bei Eltern und Pädagogen, Aufsichtsinstanzen und Politikern ziemliche Ratlosigkeit. Wie lassen sich Heranwachsende vor Medieninhalten schützen, die ihre Entwicklung negativ beeinflussen können?

Seit der 14. Rundfunkänderungsstaatsvertrag im Dezember 2010 scheiterte, sucht die Politik nach einer neuen Lösung, um doch noch eine Novelle des aus dem Jahr 2003 stammenden Jugendmedienschutz-Staatsvertrages (JMStV) durchzusetzen. Nachdem die CDU vor mehr als einem Jahr unmittelbar vor der entscheidenden Landtagssitzung in Düsseldorf die Ablehnung des Gesetzgebungsentwurfes ankündigte, den sie selbst mit vorbereitet hatte, herrschte lange Ratlosigkeit. Der nordrhein-westfälische Landtag war der vorletzte, der dem neuen Jugendschutzrahmen hätte zustimmen müssen. Da ein Staatsvertrag die Paraphierung aller Bundesländer erfordert, wurde das Zustimmungsverfahren in Schleswig-Holstein anschließend kurzerhand abgebrochen. Nie zuvor war in Deutschland ein Staatsvertrag so spektakulär und überraschend gescheiert.

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Gestern Abend haben wir gemeinsam mit der Kölner Agentur Kuhn, Kammann und Kuhn (@kkundk) und das Organisationsteam (@TwittwochK) zum 12. Twittwoch Köln #twk eingeladen. Diesmal in einer ganz besonderen Location: In der 28. Etage des KölnSKY Gebäudes.

Als Referenten konnten wir Stephan Fink von Fink und Fuchs Public Relations und Fabian Töpel von der c/o pop begrüßen. Per Skype zugeschaltet wurde Mike Klein, Leiter Interne Kommunikation bei Maersk Oil, Kopenhagen.

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Das Medienforum.NRW und Kuhn, Kammann & Kuhn machen es möglich: Der 12. Twittwoch Köln (#twk) wird am 23. Februar 2011 ab 19.00 Uhr in der 28. Eventetage des KölnSKY Gebäudes stattfinden – und damit in jeder Hinsicht neue Aussichten bieten.

Als Referenten sind dabei:

Stephan Fink (@stephanfink) von der Fink & Fuchs Public Relations AG, Fabian Töpel (@fabiantoepel) von c/o pop und Mike Klein (@mklein818), Leiter Interne Kommunikation bei Maersk Oil, Kopenhagen.

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Das Internet prägt zunehmend unsere Kommunikation und auch die Art, in der wir die Welt wahrnehmen und uns mit ihr auseinandersetzen. Kritiker warnen, unser Gehirn könne die Informationsflut nicht mehr verarbeiten. Gesucht werden Mechanismen, um das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen.

Bei Millionen Deutschen hat es schon geklappt: Sie fanden einen Partner über das Internet. In der Gruppe der 30- bis 50-Jährigen, so zeigen Studien, lernt sich bereits jedes dritte Paar über entsprechende Online-Plattformen kennen. Eine Umfrage des Branchenverbandes Bitkom ergab, dass von knapp 700 befragten Internetnutzern (ab 14 Jahren) 18 Prozent angaben, einen Partner über einen Online-Dienst kennengelernt zu haben.

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Soziale Online-Netzwerke sind zugleich Kontaktbörsen, Kommunikationsplattformen und riesige Datenspeicher. Facebook und Google kämpfen um die Vorherrschaft im Communitygeschäft. Dabei wird vieles, was ursprünglich privat war, plötzlich öffentlich und zur wertvollen Ware. 

Vierzig Prozent der Deutschen gruscheln (eine Mischung aus „grüßen“ und „kuscheln“) bereits auf Portalen wie StudiVZ oder SchülerVZ, sie legen Profile bei Facebook an oder suchen Freunde bei Wer-kennt-wen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage unter tausend Online- Nutzern (ab 14 Jahren) im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom. Demnach sind etwa dreißig Millionen Deutsche Mitglied in einer Internetcommunity. Sie kommunizieren per Twitter, tauschen Kontaktdaten aus oder weisen andere auf interessante Videos oder Blogs im World Wide Web hin. An erster Stelle stehe für die meisten der Wunsch, bestehende Kontakte zu Freunden und Bekannten zu pflegen, fanden die Forsa-Sozialforscher heraus.

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