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11.05.2012 | Beitrag erstellt von in standpunkt

Standpunkt zum Artikel Tablet-PC // Neue Perspektiven fürs digitale Publishing
Von Franz Sommerfeld, Vorstand von M. DuMont Schauberg
Industriegeschichtlich befinden wir uns bei den Tablets etwa auf der technologischen Stufe der zweiten Generation von Dampflokomotiven. Die Geräte sind noch ziemlich schwer, aber auch schon ziemlich schnell. Aber bereits jetzt besticht die Brillanz von Bildern und Filmen und ist jeder papiernen Darstellung überlegen, erst recht beim iPad 3. Der Absatz von Tablet-Computern steigert sich von Monat zu Monat.
Die neuen Geräte, allen voran die iPads, faszinieren durch die Möglichkeit, mit Händen und Fingern das Netz zu erobern. Sie werden zum täglichen Begleiter, auf ihnen lassen sich Bücher lesen, Filme sehen, Amazon-Bestellungen auf dem Sofa durchführen oder lässt sich die nächste Bahnreise buchen und nicht zuletzt fernsehen. Das alles hat dem Internet, das meist im Arbeitszimmer landete, den Zugang in die Wohn- und Schlafzimmer der Verbraucher verschafft. Dass das iPad im Bett genau so intensiv wie in der Business Lounge gelesen wird, verursacht Ehekonflikte, bringt aber auch eine strategische Veränderung im Marktzugang.
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11.05.2012 | Beitrag erstellt von in publishing

Tablet-PCs werden immer beliebter. Inzwischen kämpfen mehr als 80 Modelle um die Gunst der Kunden. Elf Jahre, nachdem Microsoft den Begriff Tablet-PC einführte, und zwei Jahre nach dem Start von Apples iPad etabliert sich ein neues Medium. Allmählich entstehen moderne Formen des digitalen Publizierens.
Ratgeber und Seminare für das Publizieren für Tablet-PCs sind derzeit ebenso sehr gefragt wie spezielle Software-Lösungen, die es Verlagen und Agenturen erleichtern, Inhalte auf den flachen Touchscreens von Apple oder Samsung spannend zu präsentieren. Im Mittelpunkt von Fachbüchern und Workshops stehen Layout, Screendesign und Typografie mit der Adobe Publishing Suite und dem Programm InDesign (CS5 und CS5.5). Wichtig ist auch die Frage, wie sich die Inhalte für Tablet-PCs von denen für Smartphone-Displays oder für stationäre Online-Rechner unterscheiden sollten. Verlagshäuser und Journalisten müssen sich plötzlich mit Slide Shows und Local Based Services beschäftigen, mit Infografiken und Gamification, mit Hotspots und Icons oder mit benutzerfreundlicher Touchscreen-Menüführung.
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24.02.2011 | Beitrag erstellt von in publishing,specials
In Ungarn steht für viele Experten auch nach den angekündigten Änderungen des neuen Mediengesetzes die Presse- und Meinungsfreiheit auf dem Spiel. Zwar konnte die EU-Kommission in vier Bereichen wichtige Lockerungen restriktiver Regelungen durchsetzen. Einige Paragrafen des seit 1. Januar geltenden rechtlichen Rahmens für die Medien wirken aber auch weiterhin repressiv.
Das neue Regelwerk, das seit zwei Monaten in vielen ungarischen Redaktionen Angst, aber auch Protest auslöst, umfasst 228 Paragrafen auf 175 Seiten. Das Mediengesetz war erst kurz vor Weihnachten auf Initiative von Premier Viktor Orbán im Parlament beschlossen worden, in dem die nationalkonservative Fidesz-Partei über eine Zweidrittelmehrheit verfügt. Kernpunkt des neuen Gesetzes ist eine Medienaufsichtsbehörde (NMHH), die mit umfangreichen Befugnissen ausgestattet ist.
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16.02.2011 | Beitrag erstellt von in digital,publishing
Das Internetunternehmen AOL zahlt etwa 315 Millionen Dollar und übernimmt die Online-Nachrichtenseite The Huffington Post. Mit der größten Investition seit der Ausgründung aus dem Medienkonzern Time Warner versucht der Internet-Pionier ein Comeback. Arianna Huffington soll den gesamten AOL-Nachrichtenbereich leiten und eine Rückkehr in die Gewinnzone ermöglichen.
Als vor elf Jahren das Online-Unternehmen America Online (AOL) den Medienkonzern Time Warner übernahm, galt diese Ehe als die bis dahin größte Firmenübernahme der Wirtschaftsgeschichte und als ein Symbol für eine Zeitenwende: New Economy und Internet eroberten die klassischen Medien.
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28.01.2011 | Beitrag erstellt von in digital,publishing
Das World Wide Web liefert immer mehr Informationen, und Wikileaks deckt Skandale auf. Auch Social-Media-Anwendungen können die Öffentlichkeit bereichern. Dennoch bleiben kommunikative Lücken. Deshalb stehen Journalisten vor der Herausforderung, relevante Informationen zu bündeln und zu interpretieren.
Zu den weltweit größten journalistischen Enthüllungen des Jahres 2010 gehören vier, die ohne das Internet nicht denkbar gewesen wären und alle auf eine Quelle zurückgehen: die Internet-Plattform Wikileaks. Auf dieser Seite können – anonym – geheime Dokumente veröffentlicht werden. Zuletzt wurden mehr als 250.000 interne Berichte und Lagebeurteilungen von US-Botschaften öffentlich gemacht und sorgen seitdem international für diplomatische Verwirrungen und Verwicklungen („Cablegate“).
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