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Die Digitalisierung der Filmvorführung könnte eine der größten technischen Revolutionen der Kinogeschichte werden. Vor allem für kleinere Kinobetriebe aber ist die erforderliche Umrüstung auch existenzbedrohend – und ein öffentliches Fördermodell noch immer nicht in Sicht.

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Deutsche TV-Programmanbieter spielen auch bei Produktionen von Kinofilmen eine zentrale Rolle. Sie sind oft Koproduzenten und zugleich Gesellschafter der großen Filmförderungen, sie beteiligen sich an der Finanzierung von Fördermaßnahmen oder strahlen kostenlos Werbespots aus. Der deutsche Filmmarkt weist andere Strukturen und Mechanismen auf als der US-amerikanische, wo die großen Major-Studios den Ton angeben. Weil die meisten Filmproduzenten in Deutschland keine starke Finanzdecke haben, brauchen sie finanzkräftige Partner. Dabei spielen vor allem die TV-Programmanbieter eine zentrale Rolle: Durch ihre monetäre Einbindung haben sie automatisch großen Einfluss auf die Produktion und alle kreativen Prozesse, die bei der Entstehung eines Films wichtig sind. Daraus aber resultiert zugleich ein Spannungsverhältnis zweier Medien, die verschiedene Ziele verfolgen.

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Standpunkt zum Artikel: Internationales Kino // Grenzenloses Koproduzieren
Von Katriel Schory, Direktor des Israel Film Fund


Als Samuel Maoz dem Israel Film Fund das Drehbuch zu „Lebanon“ gab, war unsere Entscheidung, das Projekt zu unterstützen, einstimmig. Das Buch war sehr stark. Kurz darauf kamen auch der israelische Produzent Uri Sabag von Paralite Productions und in Cannes 2006 die Kölner Ariel Films und die französische Firma Arsam Entertainment als Koproduzenten zum Projekt. Im Herbst 2006 sagten die Filmstiftung NRW und Arte ihre Unterstützung zu.

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Standpunkt // Making of "Lebanon" - Sonja Ewers erinnert sich...

Standpunkt zum Artikel: Internationales Kino // Grenzenloses Koproduzieren
Von Sonja Ewers, Produzentin/ Mitbegründerin der Ariel Films GmbH


Im Sommer 2006 haben meine Geschäftspartnerin Benjamina Mirnik und ich das Drehbuch gelesen und waren begeistert: ein hervorragendes Buch, hart und klar, ohne Subplots und doch in seiner Konsequenz so fantastisch. Uns war klar, das wollten wir machen.

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Standpunkt // Große Hoffnungen und große Spannungen

Standpunkt zum Artikel: 3D-Kino: Die Renaissance der dritten Kino-Dimension
Von Martin Ebert, Geschäftsführer des Kinos Cinedom in Köln

Mit dem Einzug der digitalen Projektionstechnik in die Vorführräume der Kinos kommt die Wiederbelebung des 3D-Kinos einher. Nie waren die technischen Möglichkeiten so ausgereift und alltagstauglich wie bei der Nutzung der digitalen Kinotechnik.

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