Wenn das Festival Großes Fernsehen in 2012 vom 08. bis 11. März  in die siebte Runde geht, kann es bereits auf eine sehr erfolgreiche Historie zurückblicken. Jede Menge nationale und internationale Fernsehproduktionen wussten Jahr für Jahr ein immer größer werdendes Publikum zu begeistern. Egal ob Serie, Film oder Dokumentation: Beiträge wie Mad Men, Tatort, Boardwalk Empire, Lost, Frau Böhm sagt Nein, Frank Schätzings Geschichte der Ozeane oder Kinshasa Symphony sorgten im Kölner Cinedom und auch darüber hinaus für ein äußerst positives Echo. Auch Produktionen wie Grey Gardens mit Drew Berrymore, You Don’t Know Jack mit Hollywood-Legende Al Pacino, Pushing Daisies oder In Treatment begeisterten Film- und Serienfans. Mit ähnlichen Hochkarätern will das Festival sein Publikum auch nächstes Jahr wieder beeindrucken.

Aber nicht nur vom Publikum werden die traditionell hochwertigen und sorgfältig ausgewählten Beiträge geschätzt, denn auch bei Produzenten und Schauspielern ist das Festival sehr beliebt. Viele Protagonisten haben sich bereits vor Ort vom Fernsehen in Kinoqualität überzeugt und die eigene Produktion als Premiere in Übergröße erlebt. Schauspieler wie Senta Berger, Cosma Shiva Hagen oder „Lost“- Star Terry O’Quinn kamen in den letzten Jahren nach Köln, um ihre Premieren zu feiern und sich anschließend beim gemütlichen Get-Together mit dem Kölner Publikum auszutauschen.

Neben dem viertägigen Festival im Frühjahr veranstaltet das Festival Großes Fernsehen über das Jahr hinweg weitere Special-Events, bei denen ebenfalls taufrische Deutschlandpremieren ihren Weg auf die Leinwand finden. So wurde im Januar 2011 vor ausverkauftem Haus das Deutschland-Debut der von Martin Scorsese inszenierten Pilotfolge der  Mafiaserie Boardwalk Empire im Cinedom begangen.

Das Große Fernsehen soll aber nicht nur Premieren zeigen, es hat gewissermaßen auch einen besonderen Auftrag, der schon im Namen offensichtlich wird: Nämlich echte TV-Qualitätsproduktionen ins Rampenlicht zu stellen und diese mit einer Vorführung auf Großleinwand zu würdigen. Dass dies in der Vergangenheit gelungen ist bestätigt ein Blick in die nationale Presse: Oliver Jungen, Kulturjournalist bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, fasste seine Begeisterung für das Große Fernsehen in Worte und resümierte prägnant seinen Eindruck vom Festival: „Fernsehen zum Niederknien“. Seine finale Beurteilung, das Festival betreibe durch seine Qualität aktive „Subversion“ der deutschen Fernsehlandschaft ist eine schöne Belohnung für die Programmplanung der letzten Jahre.

26.08.2011 | Beitrag erstellt von redaktion in specials
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