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18.05.2012 | Beitrag erstellt von in digital,television

Während die vollständige Digitalisierung für den Empfang von TV-Programmen per Antenne und Satellit inzwischen abgeschlossen ist, nutzen die meisten Kabelhaushalte noch immer analoge Programme. Soll ihr Marktanteil nicht weiter zurückgehen, müssen die TV-Kabelnetze attraktiver werden.
Im Frühjahr tauchten sie erstmals an Häuserfassaden auf: riesige Plakate mit der Aufschrift „Deutschlands neue Nummer 1 im TV-Empfang“. Bei dem Unternehmen, das da in Weiß auf Blau in großen Lettern den eigenen Erfolg verkündete, handelt es sich um SES Astra. „Kabel war gestern, die Zukunft bedeutet Satellitenempfang“, lautete der Subtext der Werbe-botschaft. Europas erfolgreichster Satellitenbetreiber präsentierte sich Anfang Februar bei einer Presseveranstaltung selbstbewusst als Marktführer: Insgesamt 17,5 Millionen TV-Haushalte empfingen inzwischen ihre Fernsehprogramme per Satellitenausstrahlung, auf den Verbreitungsweg TV-Kabel entfielen nur 17,3 Millionen. Das ist das Ergebnis der Marktstudie TV Monitor 2011, die SES Astra bei TNS Infratest in Auftrag gegeben hatte.
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09.05.2012 | Beitrag erstellt von in television

Das Zappen zwischen TV und World Wide Web wird immer mehr zum Bestandteil unseres Medienalltags. Die lange beschworene Konvergenz von Fernsehen und Internet ist sowohl für TV-Monitore als auch für Online-Endgeräte Wirklichkeit geworden. Neue Akteure stellen alte Geschäftsmodelle infrage.
Das klassische Fernsehen bekommt immer mehr Konkurrenz. Schließlich bietet die hybride Generation moderner Flatscreens längst TV-Programm und Online-Welt auf einem gemeinsamen Monitor (siehe Artikel „Virtuelle Videothek im Wohnzimmer“ im Medienforum.Magazin 2/2010). Damit gelangen Online-Bewegtbildangebote, die sich immer zahlreicher im Internet finden, auch auf den Fernseher. Das Spektrum reicht von Videoportalen und Mediatheken bis hin zu On-Demand-Diensten. Auslöser für diese Entwicklung sind außer hybriden Endgeräten vor allem breitbandige Online-Anschlüsse, die inzwischen per WLAN auch die Wohnzimmer erreicht haben. So lassen sich Bewegtbildangebote mit interaktiven Online-Elementen – vom digitalen Teletext über E-Voting bis zum E-Commerce – kombinieren. Das Fernsehen der Zukunft, so lautet die Verheißung, wird zum individuell zugeschnittenen Video- und Entertainmenterlebnis.
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09.05.2012 | Beitrag erstellt von in television

Standpunkt zum Artikel Smart TV // Auf der Suche nach einer eleganten Verbindnug zweier Welten
By Shirlene Chandrapal, Vice president Connected TV, Smartclip
Digital video is currently seen as an add-on to television, which is clear when you look at the time spend per device and content. In terms of usage and time spent TV is still the lead medium. But everybody is very excited and knows about the impact that the new technologies will have to on this medium in the future.
Digital video is still a new area that people are testing out, and if you’re someone who spends 40 million Euros on television, it’s no problem to have a test budget of one million or three million Euros. For that reason, video advertising is being primarily driven by the big brands. Obviously, there are also a lot of smaller advertisers who couldn’t afford television and who want to use video as a means to visually connect with their audiences, but generally speaking it’s the larger advertisers who are spending most.
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04.05.2012 | Beitrag erstellt von in digital,television
Vernetztes Fernsehen mit interaktiver Bildschirmdimension

Rund um das klassische Fernsehangebot gruppieren sich immer neue Inhalte, Dienste und Applikationen. Auf dem sogenannten Second Screen – meist einem Smartphone oder Tablet-PC – werden vor, während und nach der Ausstrahlung von TV-Sendungen Begleitinformationen und Kommunikationsplattformen angeboten.
Kaum hat die Werbepause begonnen, zappt mancher Zuschauer schon ins Parallelprogramm. Ein anderer orientiert sich kurz im Teletext. Gerät in einer Show ein Gesprächsblock mal allzu ausufernd, greift der Nutzer aber auch gerne zum Smartphone oder Tablet-PC und checkt die E-Mails. Das alles lässt sich von der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) zwar nicht quantitativ messen, reduziert aber die Reichweite von Programmen zumindest in dem Maße, in dem ihnen weniger Aufmerksamkeit entgegengebracht wird.
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17.04.2012 | Beitrag erstellt von in television

- Foto: DFL
Der Deutschen Fußball Liga (DFL) ist es gelungen, den Preis für die Vergabe der Rechte an der Bundesliga um mehr als die Hälfte auf insgesamt 2,5 Milliarden Euro für die vier Spielzeiten ab 2013 zu steigern. Sky, ARD und ZDF konnten im TV-Bereich ihre Positionen behaupten. Für das Internet ging die Deutsche Telekom leer aus, während Bild und Sky den Zuschlag erhielten.
Die Pay-TV-Verwertungsrechte der Fußball-Bundesliga bleiben auch in den vier Spielzeiten ab der Saison 2013/2014 komplett bei Sky. Das Unterföhringer Unternehmen sicherte sich darüber hinaus auch die Rechte für IPTV, Internet- und Mobilfunk-Nutzung. Dadurch verliert die Deutsche Telekom ihre IPTV-Rechte, für die sie zurzeit noch 25 Millionen Euro pro Saison ausgibt. In Internetforen fragen besorgte Entertain-Kunden bereits nach möglichen Sonderkündigungsrechten, die sie geltend machen wollen, wenn es „Liga total“ demnächst nicht mehr geben wird. Sky hingegen darf ab der Spielzeit 2013/14 sämtliche Bundesligaspiele live über alle Bewegtbildplattformen ausstrahlen. Die erstmals in dieser Form für die Online-Welt vergebenen Zweitverwertungsrechte sicherte sich die Axel Springer AG. Dadurch dürfen künftig eine Stunde nach Abpfiff Höhepunkte aller Spiele der ersten und zweiten Liga – jeweils in einer Länge zwischen 90 Sekunden und sechs Minuten – auf BILD.de gezeigt werden, und zwar auch für Smartphones.
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