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Medienfreiheit, Menschenrechte und Demokratie sind die Grundlagen einer freiheitlichen Gesellschaft. Reporter ohne Grenzen (ROG) zufolge hat sich aber im vergangenen Jahr die Lage der Medienfreiheit auch in Europa weiter verschlechtert. Dies betreffe sowohl „jüngere" EU-Mitglieder in Süd- und Südosteuropa als auch die EU-Gründungsstaaten Frankreich und Italien.

Mit Ungarn hat derzeit ein Land die Ratspräsidentschaft inne, das ein umstrittenes Mediengesetz verabschiedet hat. Wie glaubwürdig kann Europa da noch in Regionen wie Nordafrika, China oder Iran die Freiheit der Presse einfordern? Wie wünschen sich die Menschen im Nahen Osten ihre Medienlandschaft? Bestehen gar andere Modelle, die von Europa dennoch akzeptiert werden sollten? Dies diskutieren anlässlich des Internationalen Tages der Pressefreiheit (3. Mai) Vertreter aus Politik und Medien.

Montag, 2. Mai 2011 / 17.00 Uhr

Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der EU
Rue Montoyer 47 1 B-1000 Brüssel

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Gestern Abend haben wir gemeinsam mit der Kölner Agentur Kuhn, Kammann und Kuhn (@kkundk) und das Organisationsteam (@TwittwochK) zum 12. Twittwoch Köln #twk eingeladen. Diesmal in einer ganz besonderen Location: In der 28. Etage des KölnSKY Gebäudes.

Als Referenten konnten wir Stephan Fink von Fink und Fuchs Public Relations und Fabian Töpel von der c/o pop begrüßen. Per Skype zugeschaltet wurde Mike Klein, Leiter Interne Kommunikation bei Maersk Oil, Kopenhagen.

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Die aktuelle Diskussion über die Integration von Zuwanderern in Deutschland wird meist auf religiöse, politische oder ökonomische Fragen verkürzt. Dabei kommt Massenmedien zwar als Motor der Debatte eine zentrale Bedeutung zu. Nach der Leistung, welche die Medien selbst für die Integration von Migranten erbringen, aber wird kaum gefragt.

Ganz gleich ob Fernsehen, Hörfunk, Zeitungen oder Internet: Medien spielen als Vermittler von Informationen für die Meinungsbildung in der Demokratie eine zentrale Rolle. Sie stellen Öffentlichkeit her, vermitteln Inhalte und Positionen, tragen zur politischen Sozialisation sowie zu gesellschaftlicher Integration bei und können selbst zur Instanz für Kritik oder Kontrolle avancieren. Umso erstaunlicher ist es, dass Rolle und Funktion von Massenmedien in der aktuellen Integrationsdebatte kaum thematisiert werden.

Im Leben von Migranten stehen das Ankommen und Weggehen, das Integrieren und Abgrenzen in einem steten Spannungsverhältnis, und zwar für die unmittelbar Betroffenen gleichermaßen wie für die gesamte Bevölkerung. Sowohl die von Medien vermittelten Inhalte als auch deren Nutzung durch Menschen mit Migrationshintergrund können entscheidenden Einfluss darauf ausüben, ob Zuwanderer sich assimilieren, integrieren oder etwa gezielt von der deutschen Gesellschaft abgrenzen.
 

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