•  
  •  
  • Seite:
    1. 1
    2. 2
    3. 3
    4. 4
  • Nächste >
  • Letzte >>

Zur Zeit wird gefiltert nach: nachrichten
Filter zurücksetzen


Das Internetunternehmen AOL zahlt etwa 315 Millionen Dollar und übernimmt die Online-Nachrichtenseite The Huffington Post. Mit der größten Investition seit der Ausgründung aus dem Medienkonzern Time Warner versucht der Internet-Pionier ein Comeback. Arianna Huffington soll den gesamten AOL-Nachrichtenbereich leiten und eine Rückkehr in die Gewinnzone ermöglichen.

Als vor elf Jahren das Online-Unternehmen America Online (AOL) den Medienkonzern Time Warner übernahm, galt diese Ehe als die bis dahin größte Firmenübernahme der Wirtschaftsgeschichte und als ein Symbol für eine Zeitenwende: New Economy und Internet eroberten die klassischen Medien.

Diesen Beitrag weiterlesen »

Zurück


Die Gratiskultur des Internets führt beim Geschäft mit den Nachrichten zu gefährlichen Erosionen. Dabei fällt anspruchsvoller Journalismus immer häufiger dem Wunsch nach Low-Cost-Content zum Opfer. Am Ende wird Beliebiges monetarisiert, und qualitativ hochwertige Inhalte bleiben auf der Strecke. Die Zeitungen titelten „Angriff auf den Marktführer“ (Frankfurter Rundschau), „Kampfansage an die dpa“ (Kölner Stadt-Anzeiger) oder „ddp kündigt Angriff auf dpa an“ (Financial Times Deutschland), als die Nachrichtenagentur Deutscher Depeschendienst (ddp) Anfang Dezember 2009 die deutsche Abteilung von Associated Press (AP) übernahm. Seitdem ist es unruhig geworden auf dem deutschen Markt der Presseagenturen. Am 1. April wurde ddp eine Klageschrift zugestellt, die zuvor von der Deutschen Presseagentur (dpa) beim Berliner Landgericht eingereicht worden war. Der Marktführer wehrte sich damit gegen Aussagen der ddp- Eigentümer Martin Vorderwülbecke und Peter Löw. Beide hatten in den vorhergehenden Wochen immer wieder rhetorische Nadelstiche gegen die dpa gesetzt.


Diesen Beitrag weiterlesen »

Zurück


NACHRICHTENAGENTUREN // VOR DER BEWÄHRUNGSPROBE

Das Geschäft mit den Nachrichten wird immer härter. Weil der Kostendruck in Zeiten der Wirtschaftskrise zunimmt, stehen auch die Dienste von Presseagenturen bei vielen Medienunternehmen auf dem Prüfstand. Deshalb kämpfen die Deutsche Presse-Agentur und ihre Wettbewerber um Kunden und neue Konzepte für die Zukunft. „In der kalifornischen Kleinstadt Bluewater soll es nach einem Bericht des örtlichen Senders vpk-tv zu einem Selbstmordanschlag gekommen sein“, berichtete die Deutsche Presse-Agentur (dpa) am 10. September 2009 um 9.38 Uhr. Außerdem hieß es, in einem Restaurant sei es zu zwei Explosionen gekommen. Um 9.59 Uhr folgte eine weitere dpa-Meldung. Darin stand, ein „Sprecher der Feuerwehr in der Kleinstadt Bluewater an der Grenze zum Bundesstaat Arizona“ habe bestätigt, dass es gegen 23 Uhr Ortszeit in einem Restaurant zwei Explosionen gegeben habe.

Diesen Beitrag weiterlesen »

Zurück


Von Philipp Grüll, Kommunikationswissenschaftler und Journalist beim Bayerischen Rundfunk

Von Philipp Grüll, Kommunikationswissenschaftler und Journalist beim Bayerischen Rundfunk

Standpunkt zum Artikel: NACHRICHTENAGENTUREN // VOR DER BEWÄHRUNGSPROBE
Von Philipp Grüll, Kommunikationswissenschaftler und Journalist beim Bayerischen Rundfunk

Die Zeit der Informationsgesellschaft ist die Zeit der Infomationsinflation. Nachrichten gibt es wie Wasser aus dem Wasserhahn – fast umsonst, so gut wie immer und überall. Das ist schlecht für das Geschäft der Nachrichtenhändler. Dabei kommt gerade den Agenturen in der Medienkrise eine entscheidende Bedeutung zu: Sie müssen leisten, was viele ihrer Kunden nicht mehr leisten können.

Diesen Beitrag weiterlesen »

Zurück


US-ZEITUNGSKRISE // ZUKUNFT UND GELD IM INTERNET?

Die Zeitungsbranche in den USA gerät immer tiefer in die Krise. Erst sanken die Auflagen, dann die Werbeeinnahmen. Um die gefährliche Auflagen-Anzeigen-Spirale aufzuhalten, werden dringend neue Geschäftsmodelle benötigt. Erneut versuchen sich die Verlage deshalb an kostenpflichtigen Inhalten im World Wide Web.

"Eine Industrie, die ihre Inhalte wegwirft, kannibalisiert sich selbst“, brachte Anfang August der australoamerikanische Medien-Tycoon Rupert Murdoch ein Dilemma auf den Punkt, das die aktuelle Lage auf dem US-Zeitungsmarkt charakterisiert. Das Anzeigenaufkommen sank 2008 um mehr als 15 Prozent und in der ersten Hälfte dieses Jahres sogar fast doppelt so stark. Die etwa 1.400 Tageszeitungen der USA erleben die schwerste Krise ihrer Geschichte. Im vergangenen Jahr kam gleich für sieben Verlage das wirtschaftliche Ende. Seit Anfang 2008 wurden etwa 30.000 Mitarbeiter entlassen, etwa jeder Zweite davon war Journalist.

Diesen Beitrag weiterlesen »

Zurück

  •  
  •  
  • Seite:
    1. 1
    2. 2
    3. 3
    4. 4
  • Nächste >
  • Letzte >>

Kategorien

Medienforum Magazin

  • [+]2011
  • [+]2010
  • [+]2009
  • [+]2008
  • [+]2007

Letzte Kommentare

Archiv

Archiv

ARCHIV MEDIENFORUM.MAGAZIN

Das medienforum.magazin berichtet zweimal jährlich über aktuelle Themen der Medienbranche. Alle Texte finden Sie hier zum Download.