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22.06.2011 | Beitrag erstellt von team in mefo inside


Am Dienstag des Medienforum.NRW war @zdfonline bei uns zu Gast. In dem Workshop "Wie twittert man für einen Fernsehsender" berichtete Michael Umlandt über die Story hinter @zdfonline. Der jetzt offizielle Twitter-Account des ZDF, der das erste halbe Jahr ein Fake-Account war. Bis die beiden Menschen hinter dem Account, Michael Umlandt und Marco Bereth, vom ZDF angestellt wurden. Und jetzt twittern sie ganz offiziell für den Fernsehsender.

In offener und sympathischer Art erzählte Michael Umlandt, wie sie arbeiten, welche besonderen Ereignisse sie wie begleitet haben und wie die Kommunikation und Absprache mit dem ZDF läuft. Das Publikum war gemischt besetzt mit Vertretern aus der Digitalszene, die ihre Detailfragen loswerden konnten, ebenso wie Vertreter der etablierten Medien, die sich Expertentipps holen konnten.

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Stefana Broadbent

Moderne Kommunikationskanäle erfordern nicht nur neue Kulturtechniken, sondern verändern auch unser Kommunikationsverhalten. Zu den wenigen Forschern, die sich mit solchen Veränderungen intensiv beschäftigen, gehört Stefana Broadbent. Sie versteht sich als „digitale Ethnologin“ und untersucht seit Jahren, wie wir die unterschiedlichen Kommunikationskanäle nutzen. So gilt eine SMS etwa als geeignetes Mittel, um persönliche Botschaften und Nachrichten in beinahe intimer Umgebung auszutauschen. E-Mails hingegen bezeichnet Broadbent als „administrativen Kanal“, über den Organisatorisches geklärt wird.

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Gunter Dueck

Gunter Dueck, ist die wild duck von IBM. Wild Duck ist das englische Wort für Querdenker. Gunter Dueck hat genau diesen Status bei IBM. Er darf alles. Er ist Bestseller-Autor und Chief Technology Officer von IBM Deutschland. Er schrieb etwa ein Dutzend Bücher – darunter auch einen Vampir-Roman – und war Professor für Mathematik: Gunter Dueck beschäftigt sich mit IT-Infrastrukturen, aber auch mit Brain Management oder Cultural Change.
Der Buch-Autor Dueck ist kreativ und kritisch, ist Betriebswirt und Philosoph, vor allem aber ist er unermüdlicher Kämpfer für Vernunft und Verstand. Die Dreifaltigkeit seiner Weltsicht publizierte er in drei Büchern mit den Titeln Omnisophie (Über richtige, wahre und natürliche Menschen), Supramanie (Vom Pflichtmenschen zum Score-Man) und Topothesie (Der Mensch in artgerechter Haltung), veröffentlicht in der Reihe Dueck’s World.

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Vor kurzem endete unsere Aktion Contribute to Medienforum.NRW. Vielen Dank für Ihre tollen Einreichungen, Ihre Stimmen, Ihren interessanten Input!
Wir haben Ihre Vorschläge mit unserem bereits bestehenden Programm verglichen, an einigen Stellen Veranstaltungen ergänzt oder auch neue hinzugefügt.
Einige Ihrer vorgeschlagenen Themen hatten wir bereits im Programm integriert. Wir freuen uns aber, dass wir durch Ihre Vorschläge sehen, dass Ihnen diese genauso wichtig sind, wie uns.

Hier finden Sie eine kurze Übersicht dazu, welche Einreichungen wir im Programm berücksichtigen können:

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28.03.2011 | Beitrag erstellt von team in mefo inside


Es gibt viel Wichtigeres in diesen Tagen, als sich Gedanken über einen Medienkongress zu machen. Zugegeben. Wer es trotzdem versucht, hat es nicht ganz leicht. So wie sich haltbar gedachte politische Grundsätze umkehren und binnen weniger Stunden ins glatte Gegenteil verkehren, erleben wir derzeit ganz unmittelbar umwälzende Veränderungen in einer ohnehin dynamischen Medienlandschaft. Wenn die Nachrichtensender im Fernsehen heute keine regelmäßige Social Media Auswertung von Twitter-Feeds und Facebook-Einträgen bringen, entgehen ihnen ebenso wie uns die emotionalsten und unmittelbarsten Eindrücke der japanischen Katastrophe. Skype-Interviews sind die Normalität der Berichterstattung. Videos, auf You-Tube hochgeladen, ersetzen Agenturmaterialien. Allerdings hat nicht erst die tragische Verkettung von Erdbeben, Tsunami und Super-GAU die gestiegene Bedeutung der sozialen Netzwerke und neuen Mediendiensten ins Bewusstsein gerückt.

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