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09.05.2012 | Beitrag erstellt von in television

Das Zappen zwischen TV und World Wide Web wird immer mehr zum Bestandteil unseres Medienalltags. Die lange beschworene Konvergenz von Fernsehen und Internet ist sowohl für TV-Monitore als auch für Online-Endgeräte Wirklichkeit geworden. Neue Akteure stellen alte Geschäftsmodelle infrage.
Das klassische Fernsehen bekommt immer mehr Konkurrenz. Schließlich bietet die hybride Generation moderner Flatscreens längst TV-Programm und Online-Welt auf einem gemeinsamen Monitor (siehe Artikel „Virtuelle Videothek im Wohnzimmer“ im Medienforum.Magazin 2/2010). Damit gelangen Online-Bewegtbildangebote, die sich immer zahlreicher im Internet finden, auch auf den Fernseher. Das Spektrum reicht von Videoportalen und Mediatheken bis hin zu On-Demand-Diensten. Auslöser für diese Entwicklung sind außer hybriden Endgeräten vor allem breitbandige Online-Anschlüsse, die inzwischen per WLAN auch die Wohnzimmer erreicht haben. So lassen sich Bewegtbildangebote mit interaktiven Online-Elementen – vom digitalen Teletext über E-Voting bis zum E-Commerce – kombinieren. Das Fernsehen der Zukunft, so lautet die Verheißung, wird zum individuell zugeschnittenen Video- und Entertainmenterlebnis.
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09.05.2012 | Beitrag erstellt von in television

Standpunkt zum Artikel Smart TV // Auf der Suche nach einer eleganten Verbindnug zweier Welten
By Shirlene Chandrapal, Vice president Connected TV, Smartclip
Digital video is currently seen as an add-on to television, which is clear when you look at the time spend per device and content. In terms of usage and time spent TV is still the lead medium. But everybody is very excited and knows about the impact that the new technologies will have to on this medium in the future.
Digital video is still a new area that people are testing out, and if you’re someone who spends 40 million Euros on television, it’s no problem to have a test budget of one million or three million Euros. For that reason, video advertising is being primarily driven by the big brands. Obviously, there are also a lot of smaller advertisers who couldn’t afford television and who want to use video as a means to visually connect with their audiences, but generally speaking it’s the larger advertisers who are spending most.
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08.05.2012 | Beitrag erstellt von in digital

Nach dem Scheitern der Novelle des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages herrscht bei Eltern und Pädagogen, Aufsichtsinstanzen und Politikern ziemliche Ratlosigkeit. Wie lassen sich Heranwachsende vor Medieninhalten schützen, die ihre Entwicklung negativ beeinflussen können?
Seit der 14. Rundfunkänderungsstaatsvertrag im Dezember 2010 scheiterte, sucht die Politik nach einer neuen Lösung, um doch noch eine Novelle des aus dem Jahr 2003 stammenden Jugendmedienschutz-Staatsvertrages (JMStV) durchzusetzen. Nachdem die CDU vor mehr als einem Jahr unmittelbar vor der entscheidenden Landtagssitzung in Düsseldorf die Ablehnung des Gesetzgebungsentwurfes ankündigte, den sie selbst mit vorbereitet hatte, herrschte lange Ratlosigkeit. Der nordrhein-westfälische Landtag war der vorletzte, der dem neuen Jugendschutzrahmen hätte zustimmen müssen. Da ein Staatsvertrag die Paraphierung aller Bundesländer erfordert, wurde das Zustimmungsverfahren in Schleswig-Holstein anschließend kurzerhand abgebrochen. Nie zuvor war in Deutschland ein Staatsvertrag so spektakulär und überraschend gescheiert.
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08.05.2012 | Beitrag erstellt von in digital

Moderne Techniken erlauben es Online-Providern, Datenpakete zu analysieren und sie anschließend beschleunigt oder verzögert auf die Reise zu schicken. So soll der Datenverkehr optimiert werden. Transport- und Zugangsbedingungen aber könnten auch meistbietend versteigert werden – eine Gefahr für die Netzneutralität?
Das jährliche Datenvolumen des deutschen Breitband-Internetverkehrs hat sich in den vergangenen vier Jahren auf mittlerweile mehr als 4,3 Milliarden Gigabyte fast verdoppelt. Kein Wunder, dass manchmal die Bilder von YouTube-Videos, Livestreams oder Skype-Gesprächen ein wenig ins Stottern geraten, wenn die abendliche Online-Primetime beginnt. Immer mehr kapazitätsintensive Dienste erfordern große Bandbreiten. Durch solche Kapazitätsengpässe droht das zurzeit geltende Best-Effort-Prinzip, nach dem alle eingehenden Datenübermittlungsanfragen unabhängig von Absender, Inhalt oder Adressat schnellstmöglich bearbeitet und bedient werden müssen, unter Druck zu geraten.
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10.12.2010 | Beitrag erstellt von in digital
Wirtschaft und Werbung haben die große Krise erst einmal überwunden. Das Wachstum kam schneller als erwartet. Zugleich aber haben sich entscheidende Mechanismen auf den Werbemärkten verändert. Gefragt sind crossmediale Kampagnen, bei denen das (mobile) Internet an Bedeutung gewinnt.
Das Jahr 2009 gehörte zu den schlechtesten der deutschen Werbegeschichte: Mit nur 28,84 Milliarden Euro steckten die Unternehmen so wenig Geld in die Werbung wie zuletzt zwölf Jahre zuvor. Den Massenmedien flossen mit 18,37 Milliarden Euro dabei so wenige Mittel zu wie zuletzt Mitte der 90er-Jahre. „Es ist realistisch, davon auszugehen, dass diese Summe absehbar kaum aufgeholt werden kann“, heißt es pessimistisch im Jahrbuch des Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft (ZAW). Und noch eine ernüchternde Erkenntnis: Im Boom-Jahr 2000 gaben Deutschlands Unternehmen fünf Milliarden Euro mehr für die Werbung aus als 2009. Machten vor einem Jahrzehnt die Werbeinvestitionen noch 1,64 Prozent des deutschen Bruttoinlandsproduktes aus, erreichte dieser Anteil mit 1,2 Prozent im vergangenen Jahr einen Tiefststand. Entsprechend reagierten Medienund Werbebranche mit drastischen Sparmaßnahmen. Die Werbeagenturen entließen Mitarbeiter, auch Zeitungsverlage bauten wegen sinkender Werbeerlöse Stellen ab und die Free- TV-Branche senkte ihre Kosten um eine halbe Milliarde Euro.
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