Zur Zeit wird gefiltert nach: großes fernsehen
Filter zurücksetzen


Lavinia Wilson und Senta Berger
Lavinia Wilson und Senta Berger

Das Festival Großes Fernsehen findet 2011 erstmals schon im Mai statt. Es verspricht wieder spannende und beeindruckende TV-Erlebnisse auf der großen Kinoleinwand. Bereits zum sechsten Mal zeigt das Festival herausragende nationale und internationale Spielfilme, Dokumentationen und Serien als Vorpremiere.

Fernsehproduktionen, die mit faszinierenden und fesselnden Bildern ein breites Publikum begeistern, sowie exzellente Geschichten, in Szene gesetzt von bekannten Schauspielerinnen und Schauspielern: Mit diesen Merkmalen hat sich das Festival Großes Fernsehen seit fünf Jahren zu einer festen Größe im Terminplan deutscher TV-Programmmacher und Fernsehfans entwickelt. Im Kölner Cinedom werden dabei traditionell hochwertige nationale und internationale Produktionen präsentiert.

Diesen Beitrag weiterlesen »

Zurück


Die deutsche Free-TV-Branche hat auf sinkende Werbeeinnahmen mit einem rigiden Sparkurs reagiert. Zwar geht das reine Sendeminuten-Volumen neuer Produktionen nicht zurück. Gefragt sind aber vor allem preiswerte oder gar billige Formate. Angesichts schrumpfender Etats sind teure Filmprojekte und künstlerische Freiräume bedroht.

Weil die Wirtschafts- und Werbekrise die TV-Branche zur Kostensenkung gezwungen hat, rechnet fast die Hälfte der deutschen TV-Produzenten für dieses Jahr mit sinkenden Umsätzen. Zu diesem Ergebnis kam die Produzentenallianz, als sie im Frühjahr ihre fast 200 Mitglieder befragte. Schuld daran ist offenbar weniger eine mangelnde Auftragslage, sondern vielmehr die „ungenügende Bezahlung für geforderte Leistungen“, teilte die Allianz mit. Zumindest seien etwa siebzig Prozent der Befragten dieser Ansicht. Fast alle TV-Programmanbieter müssen sparen und geben den Kostendruck inzwischen an die Produzenten weiter. Davon sind am meisten kleinere Unternehmen betroffen, deren Existenz oft nur von wenigen Kunden abhängt. Prominentestes Beispiel dafür ist die Pro GmbH, die trotz prominenter Gesellschafter wie Alfred Biolek, Dirk Bach und der Senator Entertainment GmbH im März Insolvenz anmelden musste.

Diesen Beitrag weiterlesen »

Zurück


Hans-Werner Honert
Hans-Werner Honert

Standpunkt zum Artikel TV-Produktionen // Schrumpfende Spielräume
Von Hans-Werner Honert, Geschäftsführer der Saxonia Media Filmproduktion GmbH

Die Misere beginnt mit der Trennung von Controllern und Kreativen. Wichtig ist deren Arbeitsteilung bei einem gemeinsamen Projekt. Es geht hier um Gemeinsamkeit und nicht um Hierarchie. Begeistern sich beide für eine Idee, ist das der Anfang des gemeinsamen Weges zur Realisierung.

"Mit viel Geld kann jeder“, war die Aussage eines alten erfolgreichen Filmarchitekten. „Machst du den Film für dich und nicht fürs Publikum, kauf dir ein Stück Leinwand, mal ein Bild, das ist billiger“, sagte während meines Studiums ein Altmeister des Kinos zu mir. Der freiwillige Gang ins Kino oder das freiwillige Einschalten des Fernsehgerätes bringt das Geld, das wir für unsere Filme brauchen. Es ist eine Binsenweisheit, dass Filme mit einem kleinen Budget Welterfolge wurden und sehr teure Filme floppten. Also steht am Anfang die Idee, die man einem Massenpublikum schenken will. Natürlich kann man auch nur die Hosen herunterlassen in der Hoffnung, genügend Leute bleiben stehen. Das wurde früher auf den Jahrmärkten so praktiziert, und wir erleben das auch heute noch im Kino und im Fernsehen. Tradition eben, das sage ich ohne Häme. Bleibt nun im Fernsehen der Programmumfang erhalten und die Budgets sinken, muss man das zur Kenntnis nehmen. Herausgefordert sind hier die Programmierer und Programmmacher: Wie viele billige Talks braucht der Zuschauer, wie viele Reihen, wie viele teure Events usw.?

Diesen Beitrag weiterlesen »

Zurück

Kategorien

Medienforum Magazin

  • [+]2011
  • [+]2010
  • [+]2009
  • [+]2008
  • [+]2007

Letzte Kommentare

Archiv

Archiv

ARCHIV MEDIENFORUM.MAGAZIN

Das medienforum.magazin berichtet zweimal jährlich über aktuelle Themen der Medienbranche. Alle Texte finden Sie hier zum Download.