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Standpunkt zum Artikel Tablet-PC // Neue Perspektiven fürs digitale Publishing
Von Franz Sommerfeld, Vorstand von M. DuMont Schauberg

Industriegeschichtlich befinden wir uns bei den Tablets etwa auf der technologischen Stufe der zweiten Generation von Dampflokomotiven. Die Geräte sind noch ziemlich schwer, aber auch schon ziemlich schnell. Aber bereits jetzt besticht die Brillanz von Bildern und Filmen und ist jeder papiernen Darstellung überlegen, erst recht beim iPad 3. Der Absatz von Tablet-Computern steigert sich von Monat zu Monat.

Die neuen Geräte, allen voran die iPads, faszinieren durch die Möglichkeit, mit Händen und Fingern das Netz zu erobern. Sie werden zum täglichen Begleiter, auf ihnen lassen sich Bücher lesen, Filme sehen, Amazon-Bestellungen auf dem Sofa durchführen oder lässt sich die nächste Bahnreise buchen und nicht zuletzt fernsehen. Das alles hat dem Internet, das meist im Arbeitszimmer landete, den Zugang in die Wohn- und Schlafzimmer der Verbraucher verschafft. Dass das iPad im Bett genau so intensiv wie in der Business Lounge gelesen wird, verursacht Ehekonflikte, bringt aber auch eine strategische Veränderung im Marktzugang.

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Tablet-PCs werden immer beliebter. Inzwischen kämpfen mehr als 80 Modelle um die Gunst der Kunden. Elf Jahre, nachdem Microsoft den Begriff Tablet-PC einführte, und zwei Jahre nach dem Start von Apples iPad etabliert sich ein neues Medium. Allmählich entstehen moderne Formen des digitalen Publizierens.

Ratgeber und Seminare für das Publizieren für Tablet-PCs sind derzeit ebenso sehr gefragt wie spezielle Software-Lösungen, die es Verlagen und Agenturen erleichtern, Inhalte auf den flachen Touchscreens von Apple oder Samsung spannend zu präsentieren. Im Mittelpunkt von Fachbüchern und Workshops stehen Layout, Screendesign und Typografie mit der Adobe Publishing Suite und dem Programm InDesign (CS5 und CS5.5). Wichtig ist auch die Frage, wie sich die Inhalte für Tablet-PCs von denen für Smartphone-Displays oder für stationäre Online-Rechner unterscheiden sollten. Verlagshäuser und Journalisten müssen sich plötzlich mit Slide Shows und Local Based Services beschäftigen, mit Infografiken und Gamification, mit Hotspots und Icons oder mit benutzerfreundlicher Touchscreen-Menüführung.

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Das Zappen zwischen TV und World Wide Web wird immer mehr zum Bestandteil unseres Medienalltags. Die lange beschworene Konvergenz von Fernsehen und Internet ist sowohl für TV-Monitore als auch für Online-Endgeräte Wirklichkeit geworden. Neue Akteure stellen alte Geschäftsmodelle infrage.

Das klassische Fernsehen bekommt immer mehr Konkurrenz. Schließlich bietet die hybride Generation moderner Flatscreens längst TV-Programm und Online-Welt auf einem gemeinsamen Monitor (siehe Artikel „Virtuelle Videothek im Wohnzimmer“ im Medienforum.Magazin 2/2010). Damit gelangen Online-Bewegtbildangebote, die sich immer zahlreicher im Internet finden, auch auf den Fernseher. Das Spektrum reicht von Videoportalen und Mediatheken bis hin zu On-Demand-Diensten. Auslöser für diese Entwicklung sind außer hybriden Endgeräten vor allem breitbandige Online-Anschlüsse, die inzwischen per WLAN auch die Wohnzimmer erreicht haben. So lassen sich Bewegtbildangebote mit interaktiven Online-Elementen – vom digitalen Teletext über E-Voting bis zum E-Commerce – kombinieren. Das Fernsehen der Zukunft, so lautet die Verheißung, wird zum individuell zugeschnittenen Video- und Entertainmenterlebnis.

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Standpunkt zum Artikel Smart TV // Auf der Suche nach einer eleganten Verbindnug zweier Welten
By Shirlene Chandrapal, Vice president Connected TV, Smartclip

Digital video is currently seen as an add-on to television, which is clear when you look at the time spend per device and content. In terms of usage and time spent TV is still the lead medium. But everybody is very excited and knows about the impact that the new technologies will have to on this medium in the future.

Digital video is still a new area that people are testing out, and if you’re someone who spends 40 million Euros on television, it’s no problem to have a test budget of one million or three million Euros. For that reason, video advertising is being primarily driven by the big brands. Obviously, there are also a lot of smaller advertisers who couldn’t afford television and who want to use video as a means to visually connect with their audiences, but generally speaking it’s the larger advertisers who are spending most.

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14.04.2011 | Beitrag erstellt von team in mefo inside


Seit gestern trifft sich in Berlin die deutsche Blogger und Digitalszene. Im deutschen Twitter bereits seit 2 Wochen unter den Trending Topics mit #rp11, dreht sich die diesjährige Re:publica (recht breit gefasst) um Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft.
Nach einer Begrüßung durch die Veranstalter und der kurzen Vorstellung der neuen Initiative der „Digitalen Gesellschaft“ als Interessensverband der Webnutzer und der digitalen Welt, begann die (konkurrenzlose) Keynote zu dem Thema Design – in diesem Jahr eines der speziellen Fokus- Themen der Republica.

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