Medienfreiheit, Menschenrechte und Demokratie sind die Grundlagen einer freiheitlichen Gesellschaft. Reporter ohne Grenzen (ROG) zufolge hat sich aber im vergangenen Jahr die Lage der Medienfreiheit auch in Europa weiter verschlechtert. Dies betreffe sowohl „jüngere" EU-Mitglieder in Süd- und Südosteuropa als auch die EU-Gründungsstaaten Frankreich und Italien.

Mit Ungarn hat derzeit ein Land die Ratspräsidentschaft inne, das ein umstrittenes Mediengesetz verabschiedet hat. Wie glaubwürdig kann Europa da noch in Regionen wie Nordafrika, China oder Iran die Freiheit der Presse einfordern? Wie wünschen sich die Menschen im Nahen Osten ihre Medienlandschaft? Bestehen gar andere Modelle, die von Europa dennoch akzeptiert werden sollten? Dies diskutieren anlässlich des Internationalen Tages der Pressefreiheit (3. Mai) Vertreter aus Politik und Medien.

Montag, 2. Mai 2011 / 17.00 Uhr

Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der EU
Rue Montoyer 47 1 B-1000 Brüssel

Begrüßung:

Marc Jan Eumann, Staatssekretär bei der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen,
Erik Bettermann, Intendant Deutsche Welle,

Diskussion:

Gemma Pörzgen, Vorstand Reporter ohne Grenzen,
Aktham Suliman, Deutschland-Korrespondent von Al-Jazeera,
Károly Vörös, Chefredakteur der ungarischen Tageszeitung „Népszabadság",
Bernhard Rapkay, MdEP, Vorsitzender der SPD-Europaabgeordneten im Europäischen Parlament,
Dr. Jürgen Brautmeier, amtierender Vorsitzender der Europäischen Plattform der Regulierungsbehörden (EPRA),

Moderation:

Dr. Christian F. Trippe, Studioleiter Deutsche Welle Brüssel

Programm und Anmeldemöglichkeit

19.04.2011 | Beitrag erstellt von team in mefo inside
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