10.04.2009 | Beitrag erstellt von in television
Die mangelnde Digitalisierung deutscher Fernsehhaushalte verzögert die Verbreitung von HDTV-Programmen. Im nächsten Jahr aber könnte der Durchbruch gelingen. Dann wollen außer Premiere auch ARD und ZDF sowie die ProSiebenSat.1 Media AG hochauflösende Bilder ausstrahlen.
Das Fernsehbild der Zukunft soll endlich brillanter werden. Zwei Jahrzehnte nachdem das analoge Mac-Verfahren für hochauflösendes Fernsehen in Europa scheiterte, könnte die digitale Technik dem sogenannten High Definition Television (HDTV) jetzt zum späten Durchbruch verhelfen. Der TV-Satellitenbetreiber Astra will bis zum Ende des Jahres mindestens zwölf HD-Fernsehkanäle ausstrahlen. ARD und ZDF starten mit der neuen Technik bei den kommenden olympischen Winterspielen, und auch die ProSiebenSat.1 Media AG plant für das kommende Jahr den HDTV-Wiedereinstieg.
Mehr als zwei Millionen Bildpunkte
Die HDTV-Technik gehört dank Mikrotechnologie und digitaler Datenreduzierung für viele Privathaushalte längst zum Alltag. Vor allem für Hobby-Videofilmer ist die HD-Qualität lange schon ein normaler Standard. Camcorder, die Bilder in hochauflösender Qualität aufzeichnen, sind bereits für weniger als tausend Euro zu haben. Sie bieten mehr als zwei Millionen Bildpunkte und damit deutlich mehr Schärfe als das normale PAL-Fernsehbild.
Auch bei den Flachbildschirmen werden inzwischen kaum noch Geräte ohne Aufkleber verkauft, die „HD ready“ oder „Full HD“ versprechen. Deshalb stehen in deutschen Wohnzimmern längst mehr als zehn Millionen HD-fähige Bildschirme. Sogar die neuen Generationen von digitalen Spielkonsolen und Videospeichern (Blu-Ray-Disc) sind inzwischen HDTV-tauglich. Und dennoch: Wer in Deutschland Fernsehsendungen in HDTV-Qualität schauen will, sucht bei den großen Programmanbietern vergebens.
Geringes Angebot in Deutschland
„Deutschland fällt hinter Albanien zurück, wo es bereits drei HDTV-Programme on Air gibt“, polemisierte Dietrich Westerkamp während der Internationalen Funkausstellung in Berlin. Der Direktor für Standardkoordination des Geräteherstellers Thompson leitet die Arbeitsgruppe HDTV bei der Deutschen TV-Plattform. Und tatsächlich: Das Angebot hochauflösender Programme beschränkt sich für das deutsche Publikum auf nur zwei frei empfangbare Kanäle, den Demonstrationskanal Astra HD und zwei Pay-TV-Angebote von Premiere.
Der deutsch-französische Kulturkanal Arte bietet über Satellit seit Juli 2008 täglich mindestens vier Stunden Programm in HD-Qualität. Ausschließlich HDTV-Material sendet nur Anixe HD. Das im Mai 2006 gestartete Angebot zeigt vor allem Spielfilm-Klassiker, Fernsehserien, Dokumentationen und Sport. Das Programm kann über Satellit und in einigen Kabelnetzen, zum Beispiel bei Unitymedia, Kabel Deutschland und NetCologne, empfangen werden.
Premiere als HDTV-Pionier
Nachdem die ProSiebenSat.1 Media AG im vergangenen Februar ihre im Oktober 2005 gestarteten HD-Programme (Sat.1 HD und ProSieben HD, jeweils „Free to Air“ ausgestrahlt) wegen zu geringer Zuschauerzahlen zunächst wieder eingestellt hat, gehört von den großen Anbietern nur noch Premiere zu den HDTV-Pionieren: Premiere HD zeigt Fußball, Filme und Serien, und der Kanal Discovery HD bietet hochwertig produzierte Dokumentationen von Discovery Communications. Beide Angebote können über Satellit, Kabel oder DSL-Anschluss (T-Home) in Verbindung mit anderen Pay-TV-Abonnements genutzt werden. Premiere nannte zuletzt offiziell die Zahl von mehr als 120.000 HD-Kunden. 2008 zeigte der Pay-TV-Anbieter nach eigenen Angaben mehr als 4.700 HD-Filme und 15 HD-Serien.
Während HDTV in Japan und den USA längst Sendestandard ist, lässt der Abschied vom herkömmlichen Fernsehen (Standard Definition Television, SDTV) in Deutschland vorerst auf sich warten. Etwa jeder fünfte TV-Zuschauer hat noch nie etwas von HDTV gehört. Angesichts des geringen HD-Programmangebotes hält sich das Verbraucherinteresse in Grenzen. Ende des vergangenen Jahres besaß zwar durchschnittlich bereits jeder fünfte deutsche Haushalt einen der neuen Flachbildschirme, deren Displays das Logo „HD ready“ ziert.
Allerdings fehlt fast allen dieser Flatscreens ein integriertes DVB-Empfangsteil (IDTV) für digitale Signale, sodass für HDTV spezielle Decoder erforderlich sind. Über solche Set-Top-Boxen aber verfügten Ende 2008 höchstens fünf Prozent der deutschen Verbraucher. Für die visuelle High-End-Technik von LCD- oder Plasma-Bildschirmen fehlen also ganz einfach außer Inhalten auch entsprechend aufbereitete Signale. Die Folge: So mancher stolze Besitzer eines der schicken Flachbildschirme wundert sich über schlechte Empfangsqualität.
Zurückhaltung bei RTL
Wegen der ohnehin schon hohen Kosten einer simultanen Ausstrahlung analoger und digitaler Signale (Simulcast) und der geringen technischen Reichweite von HD-Angeboten haben sich die großen deutschen Free-TV-Programmanbieter mit ihren HDTV-Plänen lange zurückgehalten. RTL will erst dann eine HDTV-Verbreitung prüfen, wenn mindestens zehn Prozent der deutschen Haushalte HDTV-fähige Endgeräte verwenden.
ARD und ZDF haben den Start ihres HDTV-Regelbetriebs für 2010 angekündigt. Zuvor sollen in diesem Jahr Showcases zur Leichtathletik-Weltmeisterschaft, zur Internationalen Funkausstellung und an den Weihnachtstagen zum Testfall für die HDTVZukunft werden. Nach dem offiziellen Einstieg in das öffentlich-rechtliche HD-Zeitalter anlässlich der Olympischen Winterspiele im kanadischen Vancouver werden ab Februar 2010 ARD HD, ZDF HD und Arte HD von einem gemeinsamen Satelliten-Transponder ausgestrahlt. Eine HD-Einspeisung in die Kabelnetze machen die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten vom Fortschritt der Kabel-Digitalisierung und dem Verhalten der Netzbetreiber abhängig.
Abschied vom Zeilensprungverfahren
Angesichts von Kürzeln wie DVB und HDTV, von immer neuen Set-Top-Boxen mit immer mehr Anschlüssen herrscht bei vielen Verbrauchern Verunsicherung. Inzwischen sind gleich mehrere HDTV-Formate auf dem Markt, was zusätzliche Verwirrung auslösen könnte. Eines aber haben alle HD-Standards gemeinsam: Die bessere Bildqualität von HDTV resultiert daraus, dass die Zahl der Bildpunkte im Vergleich zum herkömmlichen Fernsehsystem PAL mindestens verdoppelt wird. ARD und ZDF haben sich für die HDTV-Norm 720p/50 entschieden. Das Kürzel 720p/50 bedeutet eine vertikale Bildauflösung von 720 Zeilen und eine horizontale Auflösung von 1.280 Zeilen − also maximal 921.600 Bildpunkte − bei fünfzig Bildwechseln pro Sekunde. Damit verabschiedet sich das öffentlich-rechtliche Fernsehen vom PAL-Standard (Phase Alternating Line) und seinen Interlaced-Signalen mit fünfzig Halbbildern (Zeilensprung) pro Sekunde.
Das neue progressive Verfahren, das bei jedem Bildwechsel sämtliche Pixel neu anzeigt, soll die Bildqualität vor allem bei sich schnell ändernden Motiven verbessern. Darüber hinaus lassen sich Videodatenströme ohne das Zeilensprungverfahren besser komprimieren, sodass sie auch bei der Aufzeichnung auf Festplattenrecordern nicht allzu viel Speicherplatz benötigen.
Höhere Datenrate zu teuer
Kritiker aus der Unterhaltungsindustrie haben bereits beklagt, dass ARD und ZDF nicht eine noch höhere HDTV-Auflösung anstreben. Die Displays der meisten digitalen Endgeräte können nämlich längst auch das HDTV-Format 1080i/25 abbilden. Dabei werden auf dem Bildschirm etwa doppelt so viele Pixel dargestellt wie bei 720p/50. Die höhere Datenrate aber bedeutet auch doppelte Bandbreitenkosten.
Außerdem, so argumentiert das Institut für Rundfunktechnik (IRT), müsse für die höhere Auflösung wieder auf das Halbbildverfahren zurückgegriffen werden, was zu den bekannten Problemen bei der Abbildung schneller Bewegungen führe. Der Verzicht auf die Interlaced- Technik gilt beim Format mit 1.080 Zeilen und 1.920 Linien noch als zu teuer, weil das sogenannte Full HD (1080p/50) bei einer Datenrate von drei Gigabit pro Sekunde die dreifache Bandbreite erfordert.
Während in Deutschland noch um die Wirtschaftlichkeit einer HDTV-Offensive gestritten wird, entwickelt sich in einigen Nachbarländern allmählich eine bunte Vielfalt. In Großbritannien empfangen Abonnenten von Sky Digital über einen HDTV-tauglichen Decoder bereits mehr als zwanzig HDTV-Kanäle. Der Preis für die Sky+ HD Box wurde im Frühjahr von 149 auf 49 Pfund gesenkt. Die BBC sendet sogar ihr über den iPlayer verfügbares TV-Angebot im Internet in hochauflösender Qualität.
Öffentlich-rechtliche Allianz in Europa
Via Eutelsat lassen sich europaweit inzwischen mehr als siebzig HDTV-Programme empfangen, und SES Astra bietet mehr als fünfzig Kanäle mit hochauflösenden Bildern. Hinzu kommen HDTV-Kanäle, die vom skandinavischen Satellitenbetreiber Telenor und dem spanischen Satelliten Hispasat ausgestrahlt werden. Dabei bevorzugen vor allem öffentlich-rechtliche Anbieter das Format 720p/50: SVT in Schweden (seit 2006), SRG in der Schweiz (seit 2007), der ORF in Österreich (seit Mai 2008) und auch Arte HD setzen ebenso auf den niedrigeren HDTV-Standard wie demnächst VRT in Belgien, TVP in Polen, NRK in Norwegen und DR in Dänemark.
Der Standard 720p/50, so argumentieren öffentlich-rechtliche Technik-Experten, lasse sich nicht nur am effizientesten komprimieren, sondern ermögliche auch schärfere Standbilder und Zeitlupen als die Interlaced-Auflösung 1080i/25. Einige privatwirtschaftliche Anbieter in Europa – zum Beispiel Eurosport – setzen dennoch auf das 1080i- Format, weil es Kunden mehr Qualität bieten soll. Eurosport hat inzwischen 1,8 Millionen HD-Abonnenten, sucht in Deutschland aber noch eine geeignete Pay-TV-Plattform.
Die Schweiz als HDTV-Musterland
Als europäisches Musterbeispiel für eine konsequente HDTV-Einführung gilt derzeit die Schweiz. Dort wird das neue Fernsehformat seit Dezember 2007 verbreitet und der Kanal HD suisse über den Eutelsat-Satelliten Hotbird ausgestrahlt. Weil die meisten Eidgenossen ihre TV-Programme per Kabelanschluss empfangen, hat die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) auch den etwa zweihundert Betreibern von TV-Kabelnetzen angeboten, das neue SRG-Angebot zu übernehmen. So lässt sich die Reichweite rasch ausbauen.
Um eine Komprimierung der Datenrate (ca. 14 Mbit/s) und den damit verbundenen Qualitätsverlust auszuschließen, darf das vom SRG eingespeiste Signal nicht verändert werden. 2012 sollen alle vier öffentlich-rechtlichen TV-Programme in der Schweiz mit HD-Auflösung ausgestrahlt werden. Zusätzlich zu HDTV wird das übliche Format SDTV anschließend für die Dauer von drei Jahren parallel angeboten (Simulcast- Phase), bevor am 31. Mai 2015 das analoge TVZeitalter enden soll.
Noch zu wenige HDTV-Haushalte
Grund für das Stop-and-Go bei der Einführung von HDTV in Deutschland ist vor allem die mangelnde Digitalisierung der TV-Hausanschlüsse. Mehr als drei Viertel aller verkauften HD-Empfangsgeräte sind Satellitenreceiver. Solange die meisten Kabelhaushalte noch immer analoge Programme empfangen und nur etwa ein Fünftel der TV-Kabelanschlüsse digitalisiert ist, fehlt der neuen Technologie die erforderliche technische Reichweite.
In den meisten TV-Studios hingegen wird längst in hochauflösender Qualität gearbeitet, ebenso bei der Filmproduktion. Die Hamburger Produktionsfirma Network Movie („SOKO Köln“) drehte in diesem Jahr mit der dritten Staffel der ZDF-Vorabendserie „Da kommt Kalle“ erstmals auch eine Serie nicht mehr auf Super-16-Filmmaterial, sondern mithilfe der HDCAM-Technologie.
Trotz erfolgreicher Pilotprojekte bleiben die meisten TV-Programmanbieter in Deutschland zurückhaltend: Wenn nur wenige Haushalte die HDTV-Signale auch tatsächlich empfangen können, so lautet ihre Prämisse, lohne es sich kaum, Inhalte, die ohnehin schon zugleich analog und digital ausgestrahlt werden müssen, zusätzlich noch in HD-Qualität anzubieten. Schließlich ist ein HD-Signal deutlich teurer als das SD-Signal. Thompson-Manager Westerkamp rechnet mit doppelt so hohen Ausgaben, ZDF-Produktionsdirektor Andreas Bereczky geht sogar von den dreifachen Kosten aus.
Gefährliches "Henne-Ei-Problem"
Die Schwierigkeiten bei der HDTV-Einführung haben Tradition: Bereits in den 1980er-Jahren flossen mehr als eine halbe Milliarde Euro EU-Fördermittel in den Versuch, die analoge TV-Bildqualität entscheidend zu verbessern. Das sogenannte MAC-Verfahren (Multiplexed Analogue Components) mit 1.250 Zeilen und 50 Hertz sollte unter dem Namen HD-MAC für Furore sorgen und die europäische Unterhaltungsgeräte- Industrie stärken. Doch das Projekt scheiterte. Am Ende blieben nur Investitionsruinen, weil die analoge Technik für HDTV ungeeignet war.
Vor vier Jahren begann mit dem belgischen HDTV-Kanal HD1 (früher: Euro 1090) der zweite Versuch, die neue Technologie in Europa zu etablieren. Diesmal stimmen die technischen Voraussetzungen, aber es zeichnet sich – zumindest in Deutschland – das klassische Henne-Ei-Problem ab: Verbraucher verzichten auf HD-Receiver, weil es an attraktiven HDTV-Programmen fehlt. Die Programmanbieter wiederum beklagen die mangelnde Kundenakzeptanz und Reichweite, sodass sich HDTV-Investitionen vorerst nur via Pay-TV refinanzieren lassen.
Ein Blick nach Frankreich
Marktmechanismen allein werden kaum dazu beitragen, dass sich HDTV in Deutschland schnell verbreitet. Während in der Schweiz der öffentlich-rechtliche Rundfunk zum Motor der Entwicklung wurde, gehen in Frankreich wichtige Impulse von der Medienaufsicht CSA (Conseil supérieur de l‘audiovisuel) aus. Die Behörde vergab an TF1, Canal Plus und M6 Lizenzen für ein über DVB-T ausgestrahltes Pay-TVAngebot in HD-Qualität. Zunächst werden von den drei privatwirtschaftlichen Anbietern – ebenso wie von den öffentlichrechtlichen Wettbewerbern France 2 und Arte HD – täglich knapp vier Programmstunden in HD-Qualität ausgestrahlt.
Spätestens 2014 sollen im französischen terrestrischen Fernsehen ausschließlich HD-Bilder gesendet werden, und zwar nur solche, die bereits im HDTV-Format produziert wurden. Außer diesen sogenannten nativen HD-Produktionen (HD-Material, das mit HD-Kameras von Anfang an in HD-Videoqualität aufgenommen wurde) senden einige Anbieter nämlich inzwischen auch Bilder, die aus SDTV-Signalen interpoliert wurden und deshalb nur eingeschränkt HD-Qualität aufweisen. Mit einem Verbot für dieses „Aufpeppen“ bereits vorhandener Programmware hat die CSA deutlich gemacht, wie wichtig ihr die Optimierung der Bildqualität ist.
Weil in Frankreich etwa zwei Drittel der Zuschauer TV-Programme via Antennenfernsehen (télévision numérique terrestre, TNT) empfangen, lässt sich der Einstieg in das HDTV-Zeitalter dort einfacher realisieren. Während in Deutschland noch immer etwa fünfzig Prozent aller Haushalte auf einen digitalen Zugang (vor allem via TV-Kabel) warten, erfährt die für HDTV notwendige Digitalisierung im Nachbarland zurzeit eine große Dynamik. Dank DVB-T und der CSA-Lizenzen können seit Anfang November bereits etwa vierzig Prozent aller Franzosen fünf Programme in HDTVQualität sehen. In einem halben Jahr soll die Reichweite bei sechzig Prozent liegen.
Blockiertes Verbraucherinteresse?
Und in Deutschland? Der Bundesverband Technik des Einzelhandels e. V. (BVT) hat bereits 2008 in einem Brief an die Verantwortlichen von ARD, ZDF, RTL und ProSiebenSat.1 eine „schnelle und verbindliche Entscheidung für das Fernsehen der Zukunft“ gefordert. Aus Sicht des BVT, dem unter anderem die Elektronikmärkte Euronics, Mediamarkt/Saturn und Promarkt angehören, blockiert die Verschleppung der HDTV-Einführung das Verbraucherinteresse. „Kunden wollen keine Technik kaufen, die sie noch nicht nutzen können“, kritisiert der BVT-Vorsitzende Willi Klöcker.
Aus Sicht von Thomas Langheinrich, dem Vorsitzenden der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM), fehlt beim Thema HDTV eine konzertierte Aktion in Sachen Aufklärung: „Es ist Herstellern, dem Handel und den Kabelnetzbetreibern bisher nicht gelungen, dem Verbraucher digitale Produkte verständlich zu erklären und ihm Hilfestellung bei der Einrichtung zu geben“, sagte der Präsident der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LfK) im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Sollte dies nicht bald gelingen, erklärte Langheinrich, könnten die Buchstaben HDTV als Kürzel für die Formulierung „High Deficit Television“ dienen – wobei sich der Begriff Deficit mit Manko, Ausfall oder Verlust übersetzen lässt.
10.04.2009 | Beitrag erstellt von in television
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