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Immer mehr Journalismus-Studiengänge werden crossmedial ausgerichtet. So versuchen die Hochschulen auf den Trend zu reagieren, dass ehemals getrennte Mediengattungen im Internet miteinander verschmelzen. Auf den Studienplänen stehen deshalb auch Angebote wie Web-Publishing oder Handy-Reporting.

Wer früher Journalist werden wollte, der arbeitete meist schon als Schüler für eine Lokalzeitung. Dort sammelte er Erfahrungen und Arbeitsproben. Am Anfang standen Wochenend- und Abendtermine, später kamen vielleicht kleine Reportagen hinzu. Die Artikel wurden auf der Schreibmaschine geschrieben. In den 80er-Jahren tauchten in den Redaktionen dann die ersten Textverarbeitungssysteme auf.

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Im Interview mit dem medienforum.magazin skizziert Marc Jan Eumann seine medienpolitischen Vorstellungen. Der neue Medienstaatssekretär der nordrhein-westfälischen Landesregierung ist seit Mitte Juli im Amt. Eumann ist außerdem Vorsitzender der Medienkommission beim SPD-Parteivorstand.

Herr Eumann, in welcher Situation nutzen Sie wann welche Medien, um sich über das aktuelle Geschehen auf dem Laufenden zu halten?
Die Tageszeitungen am Morgen gehören zu meinem ganz persönlichen Medienmenü ebenso dazu wie verschiedene Newsletter und Online- Dienste. Im Auto ist das Radio mein Begleiter. E-Mail und SMS sind mir unentbehrlich geworden, um den zahlreichen Anfragen und Kontaktwünschen, die mich erreichen, auch tatsächlich gerecht werden zu können. Natürlich gehört auch noch immer das Telefon zu den wichtigen Medien. Und wenn der Arbeitstag spät endet, ist das Buch klassische Bettlektüre.

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Bis 2016 soll in Deutschland eine fast flächendeckende Versorgung mit der Funktechnologie LTE entstehen. Dann werden auch in ländlichen Gebieten breitbandige Internetanschlüsse möglich sein. Telekom, Vodafone und O2 rüsten bereits ihre Sendeanlagen um. Geeignete Endgeräte sollen 2011 auf den Markt kommen.

In Raesfeld, Waldbröl, Extertal und Kall wurden die Mobilfunk- Sendemasten bereits umgerüstet, um im kommenden Jahr schnelle Online-Verbindungen am Niederrhein, im Oberbergischen Land, in Ostwestfalen und in der Eifel zu ermöglichen. Telekom, Vodafone und O2 arbeiten zurzeit mit Hochdruck daran, für ihre im Mai ersteigerten Frequenzen neue Sendenetze aufzubauen. Vodafone will bereits bis März 1.500 von bundesweit 22.000 Sendeanlagen auf den neuen Standard Long Term Evolution (LTE) vorbereiten (siehe Artikel „Pilotprojekt für neuen Mobilfunkstandard“). Die Telekom verspricht, in diesem Jahr 500 und im kommenden Jahr tausend Sendemasten umzurüsten, und auch O2 kündigte an, bis Ende 2011 über etwa 1.500 LTE-Sendeanlagen zu verfügen. Vor allem dank der frei gewordenen, ehemals für das analoge terrestrische Fernsehen genutzten Frequenzen (digitale Dividende/790-862 MHz) soll so die Zeit langsamer Online-Anschlüsse in vielen ländlichen Gebieten bald vorbei sein.

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studieren in nrw

In Nordrhein-Westfalen existieren mehr als 150 öffentliche oder private Studiengänge für die Medienmacher der Zukunft. Fast überall stecken die verantwortlichen Hochschuleinrichtungen zurzeit in einem tief greifenden Transformationsprozess. Dabei geht es um Lehrmethoden, Liberalisierung und Leistungspunkte.
Als 1999 Regierungsvertreter aus 29 europäischen Nationen die sogenannte Bologna-Erklärung unterzeichneten, ahnten viele Lehrende und Studierende an den deutschen Hochschulen noch nicht, was auf sie zukommen sollte. Das Ziel war äußerst ambitioniert: Bis zum Jahr 2010 sollte ein einheitlicher deutscher Hochschulrahmen geschaffen werden, um die verschiedenen nationalen Bildungssysteme miteinander kompatibel zu machen.

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Egal ob Location Based Services oder stationäres Internet: Beim zweiten Förderwettbewerb Medien.NRW werden vor allem neue Geschäftsmodelle für (mobile) Online-Inhalte sowie Ideen und Projekte zur Neupositionierung der Zeitungen in der modernen Welt digitaler Konvergenz gesucht. Konzepte, die zusätzliche Arbeitsplätze versprechen, die Wettbewerbsfähigkeit steigern oder multimediale Innovationen vorantreiben, sollen in Nordrhein-Westfalen so unterstützt werden, dass neue Allianzen zwischen unterschiedlichen Akteuren entstehen können.

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